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Gesundheit / Prävention

Gesundheit
Die erste Hälfte des Lebens opfern wir die Gesundheit um Geld zu bekommen.
Die zweite Hälfte verbringen wir dann damit, unser Geld zu investieren um unsere Gesundheit zurück zu bekommen.



Was ist Gesundheit?

„Das Fehlen von Krankheit“? Eine sehr vereinfachte und einseitige Antwort! Doch genau diese Einstellung wird von einem Großteil unserer industriellen Gesellschaft geteilt und gelebt. Schon 1998 wurde in Deutschland weniger als ein Prozent der gesamten Gesundheitsmittel für Prävention und Gesundheitsförderung ausgegeben. Inzwischen befindet sich das deutsche Gesundheitssystem in einer Krise.
Woher kommt diese Einstellung und Vorgehensweise? Warum werden die Menschen erst wach, wenn Unwohlsein oder Krankheit entstehen? Warum bemerken sie nicht die Symptome oder lassen den Symptomen durch verantwortungsbewusste Handlungsweise erst gar keinen Spielraum?
Ein Blick in die Geschichte lehrt uns Besseres. Für Hippokrates war der Arzt nicht in erster Linie dazu da, Krankheiten zu heilen. Der Arzt sollte Menschen beraten und sie zu einer eigenverantwortlichen bewussten und gesunden Lebensweise motivieren. Diese Auffassung hielt sich bis ins hohe Mittelalter. In ihren viel zitierten und heute noch weitverbreiteten Büchern versteht die Ärztin Hildegard von Bingen (1098-1179) unter der „Kunst einer gesunden Lebensführung den richtigen Umgang mit Essen und Trinken, Wachen und Schlafen, Arbeiten und Beten, Bewegung und Ruhe,.., und mit den Affekten der Seele,..,.“1
Mit der Entwicklung des naturwissenschaftlichen Weltbildes, allerdings, hat die Medizin die ganzheitliche Sicht von Gesundheit aufgegeben. Alles was nicht messbar war, wurde als irreal, nicht bewiesen, esoterisch oder unwichtig angesehen. Mit der Verwissenschaftlichung wurden die geistigen, psychischen, seelischen, sozialen und religiösen Komponenten ins Abseits geschoben. Es entstanden Einzelwissenschaften - Biologie, Chemie und Technik. Diese Spezialdisziplinen waren nicht vernetzt, weder im Denken und Fühlen noch im Handeln. Dadurch ging das Wissen über den Zusammenhang von Körper, Geist und Seele zu großen Teilen verloren. Im späten 20.Jahrhundert versuchten Psychologie, Psychiatrie und Psychosomatik die Lücken zu schließen. Neben der Verwissenschaftlichung der Medizin ist auch die derzeitige ökonomische Ausrichtung der Gesellschaft auf Krankheit zu kritisieren.

Das Gesundheitssystem ist finanziell auf Krankheiten und Kranke angewiesen. Für Prävention und Gesundheitsförderung wird wenig Geld investiert. Genau hier gilt es ein Umdenken zu erreichen! Wichtig ist, die Aufrechterhaltung von Gesundheit zu fordern und zu fördern. Prävention und Gesundheitsförderung müssen wieder in den Mittelpunkt unserer gesellschaftlichen Entwicklung und Werte rücken.
Gesundheit ist also mehr als das Fehlen von Krankheit. Es ist ein ganzheitliches körperliches und geistig-seelisches Wohlbefinden.

Es geht um Lebensenergie, Lebensfreude, Lebenskraft, Kreativität, Leistung, Gemeinschaft, Liberalität, Verantwortungsbewusstsein, Dankbarkeit, Vertrauen, Begeisterung, Motivation, Körpergefühl, Körperbewusstsein, Wachstum und Entwicklung.

Definiert sich Gesundheit also, wie oben erkannt, als ganzheitliches, körperliches und geistig-seelisches Wohlbefinden, kann der Mensch diese bewusst beeinflussen und stabil halten. Die Gesundheit stützt sich, bildlich gesprochen, auf die vier Säulen. Die Wertigkeit der Merkmale der jeweiligen Säule ist bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Unterschiedliche Persönlichkeitsstrukturen, Erziehung, Kultur, aber auch individuelle Erlebnisse und Gewohnheiten, sowie äußere oder innere Veränderungen führen zu unterschiedlichen Denk-, Fühl- und Verhaltensmustern. Negative Einflussfaktoren auf unsere Gesundheit sind zum Beispiel der Alterungsprozess, Bewegungsmangel, Fehl- oder Überernährung, Genussmittel, Stress, fehlende, eine negative Grund- bzw. Lebenseinstellungen oder soziale Krisensituationen.
Eine ganzheitliche Gesundheitsgestaltung zielt darauf ab, jedes einzelne Merkmal dieser Säulen durch entsprechende Aktivitäten bewusst wahrzunehmen, zu stärken und positiv zu steuern.

Rücken
starker Rücken

Wenn der Rücken zur Last wird, befinden Sie sich in zahlreicher Gesellschaft. Die vielfach sitzenden Tätigkeiten mit den dazugehörigen Fehlhaltungen fordern eben auch in diesem Bereich Ihre Opfer.

Wenn die stützenden Rumpfmuskeln in Bauch und Rücken nicht trainiert sind, hat die Schwerkraft leichtes Spiel. Klar, am Anfang eines Arbeitstages sitzen Sie noch in tadelloser Haltung am Schreibtisch. Doch im Lauf des Tages werden die Muskeln müde, die Schultern fallen nach vorn, der Rücken macht einen Buckel. Problematisch wird diese Ruhehaltung erst, wenn sie zum Dauerzustand wird. Langfristige Folgen: Schäden an der Wirbelsäule. Ganz abgesehen von den Spannungsschmerzen in Kreuz und Nacken, mit denen Sie sich herumschlagen.

Werden Sie aktiv! Denn eine gut trainierte Muskulatur stützt die Gelenke. Krafttraining stärkt außerdem Knochen, Knorpel, Bänder und Sehnen. Auch schwierige Alltagsbewegungen bedeuten kein Schmerz- oder Verletzungsrisiko mehr. Ein weiterer positiver Effekt zeigt sich schon auf den ersten Blick: mehr Muskeln bei Männern, straffere Muskeln bei Frauen.

Bei uns steht der einzelne mit seinen ganz individuellen Voraussetzungen im Mittelpunkt. Wir stellen Ihnen Ihren ganz persönlichen Trainingsplan zusammen, begleiten Sie beim Trainieren und beraten uns im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt, dem Krankengymnasten oder Therapeuten. Gemeinsam lösen wir auch Ihre Rückenprobleme!

gesundes Herz

Ausdauer ist einer der wohl wichtigsten motorischen Fähigkeiten des Menschen. Auf der Suche nach Nahrung legte der Mensch vor ca. 40000 Jahren täglich bis zu 20 km zu Fuß zurück. Aktuelle Untersuchungen zeigten, dass die tägliche zurückgelegt Fußstrecke bei Großstadtmenschen im Durchschnitt nur ca. 500 bis 1000 Meter beträgt. Diese körperliche Inaktivität bleibt nicht ohne Konsequenzen für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Basierend auf dem biologischen Gesetz der Anpassung, das besagt, dass die Funktion der Organe von der Quantität und Qualität ihrer Beanspruchung abhängt, schlägt sich das Ergebnis der heutigen inaktiven Lebensweise in zahlreichen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels nieder.

Große Bevölkerungsstudien belegen, dass ein zusätzlicher Energieverbrauch durch körperlich-sportliche Aktivität von etwa 1000 kcal pro Woche insbesondere das koronare Erkrankungsrisiko stark reduziert, aber auch präventiv wirksam ist.

Die Vorteile von einem Herzkreislauftraining sind unten zum downloaden ebenfalls eine Berechnungsmöglichkeit für ihre ganz persönliche Trainingsherzfrequenz.

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