Werden Sie stark! Krafttraining zum Erhalt der Muskelspannung

Krafttraining

Man nimmt an, dass die Muskelkraft bei untrainierten Menschen von Mitte 20 bis etwa 65 sich bis zu 40 % reduziert. Parallel dazu verlieren die meisten Menschen ab dem 35. Lebensjahr jährlich ein halbes bis ein Prozent der Knochenmasse (Fachausdruck: Osteoporose), Knorpel bilden sich zurück. Diesen Tatsachen können Sie jedoch mit gezieltem Krafttraining begegnen.

Hierbei geht es nicht um Spitzenleistungen, sondern um den aktiven Erhalt von Muskelspannung. Nur kräftige Muskeln bestehen den täglichen Kampf mit der Schwerkraft, gerade wenn Sie Sport treiben. Eine gut trainierte Muskulatur stützt die Gelenke. Krafttraining stärkt außerdem Knochen, Knorpel, Bänder und Sehnen. Damit können Sie Haltungsschäden, Rückenproblemen und sogar Osteoporose vorbeugen.

Für das richtige Krafttraining steht Ihnen in unseren Studios eine vielfältige Auswahl an Geräten zur Verfügung. Unsere Trainer erstellen spezielle Trainingspläne für Ihr individuelles Leistungsniveau. Spezifische Fitnessgeräte bringen Ihre Problemzonen in Form. Und mit Hilfe unseres Wirbelsäulenkonzeptes sind Sie in der Lage, ohne Belastung der Gelenke vorbeugend zu trainieren.

 

Die Krafttrainingsgeräte unserer Fitnessstudios

eGym Kraftzirkel

Professionelle Fitnessgeräte für ein modernes Zirkeltraining. Der ganze Körper kann hier in einem Durchgang in 10 Minuten durchtrainiert werden.

Geeignet für:

  • Alle Zielgruppen

  • Neu- und Wiedereinsteiger

  • Fortgeschrittene

Bad Tölz  Holzkirchen  Gmund 

Unser Functional Turm schafft effektive Synergien: Unterschiedliche Trainingsziele und Übungen können hier integriert werden. In kürzester Zeit können sie effektiv und alltagsnah den gesamten Körper mit dynamischen Übungen trainieren. Dadurch lässt sich eine Steigerung im Bereich Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit erzielen.

Geeignet für:

  • leistungsorientierte Fitnesssportler

  • Rehabilitationstraining

  • Kraftausdauer Training

  • Activity of daily life Übungen

Bad Tölz  Holzkirchen  Gmund 

Klassische Krafttrainingsgeräte mit geführten Bewegungen.

Geeignet für:

  • Alle Zielgruppen

  • Neu- und Wiedereinsteiger

  • Fortgeschrittene​

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Die Rumpfmuskeln bilden den Kern des Körpers. An diesen Geräten wird die Körpermitte bestehend aus Bauch und Rücken („Core“) gekräftigt. Das führt zu einer verbesserten Stabilität und Sicherung der Wirbelsäule im Alltag.

Geeignet für:

  • Die Zielgruppe unterliegt keiner Einschränkung und ist somit vielseitig nutzbar vom Muskelaufbau- bis hin zum Rehabilitationstraining

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Klassisches, effektives Krafttraining mit Hanteln für komplexe Übungen die ganze "Muskelketten" aktivieren.

Geeignet für:

  • Muskelaufbau (eine Vielzahl an Muskeln werden angesteuert)

  • Rehabilitationstraining

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Übungen mit haltungsstabilisierendem Effekt. Variable Bewegungsangebote.
Mehrgelenkige Bewegungen für hohen Energieverbrauch

Geeignet für:

  • Die Zielgruppe unterliegt keiner Einschränkung und ist somit vielseitig nutzbar vom Muskelaufbau- bis hin zum Rehabilitationstraining

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Unsere Kursangebote für das Krafttraining

 
 

Die Krafttrainingmethoden im Überblick

15 – 25 WDH

Wirkung:

  • Durchblutungsverbesserung

  • Verbesserung der Energie- und Nährstoffversorgung

  • Mehr Vitalität im Alltag

4 – 10 WDH explosiv

Wirkung:

  • Schnellere Bewegungsausführung (z.B sportartspezifisch wie Sprinten, Boxen, Fußball, etc.)

Schnellkraft

8 – 12 WDH (oder 60 sek)

Wirkung:

  • Vergrößerung des Muskelquerschnitts

  • Figurformung

  • Gelenkstabilisierung

Muskelaufbau

25 – 50 WDH

Wirkung:

Training des Gewebes mit langsamen Stoffwechsel wie Sehnen, Bänder, Knorpel, Bandscheiben. Zur Rehabilitation

Bradytrophes Training

(1) 3 – 6 WDH

Wirkung:

  • Intramuskuläre Koordination (IK)

  • Straffung

  • Kraftzuwachs

  • Knochendichteerhöhung

 

Wirkung und Nutzen des Krafttrainings

Kraftzuwachs

Erhöhte Kraft durch Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination sowie einer größeren Muskelsubstanz.

Krafttraining
 

Erhöhung der Knochendichte

Durch Druck-, Zug und Scherbelastungen werden Anpassungsvorgänge in Gang gesetzt, die die knochenaufbauenden Osteoblasten stimulieren. Eine kräftigere Muskulatur übt somit einen höheren Zugreiz über die Sehne auf die Sehnenansatzstelle und damit auf den gesamten Knochen aus, was dann eine höhere Knochendichte bewirkt.

Osteoporose
 

Vergrößerung der Muskelmasse

Die Volumenzunahme erfolgt durch eine Verdickung (Hypertrophie) der Muskelfasern und eventuell (umstritten) durch eine Vermehrung der Muskelzellen (Hyperplasie). Überschwellige Muskelanspannungen und der hohe Verbrauch der lokalen Energiespeicher führen zu dieser erhöhten Proteinsynthese. Ferner veranlassen wiederholt auftretende Muskel-Schädigungs-Prozesse und seine nachfolgende Reparation einen Überschuss an Proteinsynthese.

Vergrößerung der Muskelmasse
 

Erhöhte Gelenkstabilisierung und Prophylaxe von Arthrose

Durch höhere Kräfteübertragung auf passive Strukturen des Bewegungsapparates (Bänder, Faszien, Knorpel, Kapseln) reagieren diese mit Hypertrophie. Es kommt zu einer erhöhten Einlagerung von Kollagenmaterial (Bindegewebsprotein) und es erhöht sich die Stoffwechselrate. Durch Druckwechselbelastung und eine gleichmäßige Beanspruchung über die volle Bewegungsamplitude wird die Diffusion unterstützt und verbessert somit die Knorpelernährung z.B. Dickenzunahme der Knorpelschicht um 10-15% durch erhöhte Aufnahme der Synovia (Gelenkschmiere).

Physiotherapie
 

Verbesserte Körperhaltung

Durch die Wiederherstellung des muskulären Gleichgewichtes, die die Statik des Körpers bzw. dessen Haltung sichert. Unphysiologisch bedingte (minimale und einseitige) Alltagsanforderungen führen zu Fehlbeanspruchungen stabilisierender Muskelschlingen und somit zu Beweglichkeitsdefiziten und Muskelabschwächungen. Vor allem die Kräftigung und Mobilisierung der hüft- und wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur kann Haltungsschwächen gezielt ausgleichen.

Verbesserte Körperhaltung
 

Körperfettreduktion

Durch eine erhöhte Stoffwechselaktivität der größeren und aktiveren Muskelsubstanz wird der Grundumsatz und damit der Energieverbrauch erhöht. Der Aufbau von 1 kg Muskelmasse erhöht den Grundumsatz um ca. 15 kcal pro Tag und trägt somit zur Gewichtsreduktion und Abbau des Körperfettanteils bei. Manche Autoren berichten von einem zusätzlichen Verbrauch 80 bis 100 kcal und einer Grundumsatzsteigerung von 7%.

Körperfetttabelle
 

Verbesserung der Figur

Durch die aktiv körperformende Möglichkeit der Muskulatur bzw. der Proportionen der Körpermuskulatur, einer Erhöhung der Körperspannung (Muskelstraffung durch intramuskuläre Koordination) sowie der Verringerung des Körperfettanteils. Als sonst optisch wirksame Strukturen fungieren nur noch Knochen und Fettgewebe. Knochen bieten lediglich „eckige" Körperformungsmöglichkeiten, kleine Fettgewebsmengen „runde" und größere Fettgewebsmengen „schwabbelige".

Verbesserung der Figur
 

Verbesserung von Stoffwechsel und Energiebereitstellung

Durch Erhöhung der Insulinsensitivität der Muskelzelle wird Glucose in der Muskelzelle effizienter verstoffwechselt. Dies bedeutet auch eine bessere Regulierung des Blutzuckerspiegels. Ebenso werden mehr Energiestoffe in der Muskulatur eingelagert, was zu einer längeren Beanspruchungs- bzw. Belastungsdauer führt.

Fit Frau mit starken Rückenmuskulatur
 

Günstige hormonelle Auswirkungen

Durch die Erhöhung an Testosteron (bei Frauen nur gering) wird der Aufbau des körpereigenen Muskelproteins begünstigt und der Anstieg des Wachstumshormon (GH) hat Relevanz für Reparatur und Aufbauprozesse und aufbauender Stoffwechselvorgänge und für den Gewebsaufbau (z.B. Knorpelgewebe).

 

Leistungsfähige Bewegung

Durch eine Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination (besseren Zusammenwirken von Nervensystem und Muskulatur).

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Lebensqualitäts- und Leistungssteigerung im Alter

Durch eine Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination (besseren Zusammenwirken von Nervensystem und Muskulatur).

Lebensqualitäts- und Leistungssteigerung im Alter
 

Günstige Wirkungen auf Gehirnstoffwechsel und Psyche

Durch eine verbesserte Durchblutung des Gehirns (bis zu 50%) mit Sauerstoff und Nährstoffen. Ebenso zeigen Untersuchungen, dass 70% der älteren depressiven Menschen eine ähnliche positive Reaktion auf Krafttraining zeigen wie auf medikamentöse Therapien.

Günstige Wirkungen auf Gehirnstoffwechsel und Psyche
 

Verbesserung einiger Herz-Kreislaufparameter

Durch verbesserte Kapillarisierung sowie Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Skelettmuskulatur, einer leichten Zunahme der Herzwanddicke und der Muskelmasse der linken Herzkammer (der Verringerung der Arbeitsleistung des Herzens in Ruhe). Kraftausdauertraining bewirkt zudem eine Normalisierung des Ruhe-Blutdrucks.

Verbesserung einiger Herz-Kreislaufparameter
 
 

Unsere Muskulatur – ein Wunderwerk der Natur

Myokine so heißen die Botenstoffe, die von unseren Muskeln produziert werden, wenn wir sie bewegen. Diese körpereigenen Botenstoffe schützen vor Herzproblemen, Diabetes, Alzheimer, Depressionen und Krebs. So wird Muskeltraining – wissenschaftlich bestätigt – zu einem Heilmittel, das mehr bewirkt als nur eine gute Figur.

TNF (Tumor-Nekrose-Faktor) macht krank

Unsere Fettzellen produzieren ständig den krankmachenden Botenstoff TNF. Dieser fördert Entzündungen, was langfristig chronische Erkrankungen zur Folge haben kann.

Myokine stoppen TNF

Unsere Muskeln produzieren bei Bewegung Myokine. Diese hemmen die TFN-Produktion, fördern die Fettverbrennung und verhindern somit Entzündungen im Körper.

Myokin-Produktion, einer von vielen Gründen für Muskeltraining

Das am besten erforschte Myokin ist das Interleukin-6 (IL-6). Es hilft entscheidend mit, dem krankmachenden Einfluss des Bauchfetts entgegenzuwirken. Interleukin-6 besitzt viele Wirkungen, die über die Funktion als „Immunstimmulators“ hinausgehen. Die Steigerung der Immunkompetenz durch Aktivierung von Lymphozyten kann im Zusammenspiel mit einer reduzierten Ausschüttung des Tumornekrosefaktors Alha einen Beitrag zur „Antikanzerogenese“ liefern - mit anderen Worten gegen ein potenzielles Tumorwachstum verhindern. Mit jeder Muskel-Kontraktion werden Myokine ausgeschüttet. Je trainierter der Muskel, umso effektiver ist auch die Myokin-Produktion. Am Ende eines intensiven Trainings kann sich die IL-6-Menge im Blut verhundertfacht haben

Der Muskel gibt fast 400 Stoffe ab

Mittlerweile sind fast 400 Stoffe identifiziert, die der Muskel ins Blut und in das umliegende Gewebe abgibt – und dies nicht nur bei Aktivität, sondern rund um die Uhr.

 

Somit besitzen wir eine „innere Apotheke“ mit entzündungshemmender, antikanzerogener, immunkompetenzsteigernder, psychotroper und präventiver Wirkung.

 

Unsere Muskulatur ist also mehr als nur ein Mittel zu Bewegungen.

 

Das Rezept für ein Medikament mit nur positiven Nebenwirkungen ist also Muskelkontraktion – Bewegung in allen Formen und vor allem Krafttraining.

 
Bad Tölz

Lenggrieser Straße 48

83646 Bad Tölz

Tel. 08041 / 7 93 95 55

Holzkirchen

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Gmund

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