Risikoeinschätzung für Herzkreislauferkrankungen

Aktualisiert: 14. März 2019


Körperliche Gesundheit umfasst den strukturellen und funktionalen Zustand der Zellen, Organe und des Immunsystems ebenso wie die Leistungsfähigkeit des Organismus, beispielsweise in Bezug auf Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit*1. Risikofaktoren stellen beeinflussbare oder nicht beeinflussbare Verhaltensweisen, Umwelteinflüsse, Körpermerkmale und sonstige Faktoren dar, die mit der Entstehung von Krankheiten oder der Beeinträchtigung von Gesundheit korrelieren und diese begünstigen.*2 Risikofaktoren treten meist kombiniert auf, was das Risiko einer Erkrankung nicht nur addiert sondern faktisch potenziert, z.B. wird das Infarktrisiko bei drei Risikofaktoren nicht verdreifacht sondern verneunfacht.*3


Viele Menschen haben Risikofaktoren die eine Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen und sind sich darüber nicht bewusst oder „verdrängen“ dies. Zu den beeinflussbaren Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus.*4 Körperliche Inaktivität stellt darüber hinaus einen der bedeutendsten Risikofaktoren für die Mortalität (Sterberate) dar.*5

Ein wesentlicher Risikofaktor ist Übergewicht und Adipositas. Zur Darstellung von Übergewicht dienen unterschiedliche Messverfahren wie der Body Mass Index, Taillen- bzw. Bauchumfang im Verhältnis zu Hüftumfang oder Körpergröße sowie die bioelektrische Impedanzanalyse. Allerdings ist das abdominale Fettgewebe einer der wesentlichsten Risikofaktoren. So stellt alleine der Bauchumfang für die intraabdominale (viszerale) Fettverteilung eine mögliche Einschätzung eines Erkrankungsrisikos dar. So ist bei einem Bauchumfang von (94) 102 cm bei Männern und bei Frauen bei (80) 88 cm als (erhöht) deutlich erhöht.*6

Die größte Vorhersagekraft hat jedoch das Verhältnis des Taillenumfanges zur Körpergröße. Insgesamt gilt – je höher desto mehr Risiko.*7 Wissenschaftlich evaluierte Kennzahlen sind noch nicht eindeutig vorhanden. Eine Beurteilung kann jedoch altersspezifisch folgend als Einschätzung dienen Übergewicht ab 0,5 bei Erwachsenen sowie ab 0,6 bei über 50 Jährigen.

  1. Hollmann, et al., 2009 S. 8;139

  2. (Kröger, 2003 S. 147; Stöckel, 2004 S. 25; Weineck, 2010 S. 637)

  3. (Weineck, 2010 S. 637).

  4. (Bundesärztekammer, 2016).

  5. (WorldHealthOrganization, 2009).

  6. (Leitzmann, et al., 2009 S.291, Luppa, et al., 2009 S.176, Scheck, 2011)

  7. (Hutterer, 2019).

#Herzkreislauferkrankungen

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