Investieren Sie in Ihre Gesundheit!

Training bei Beschwerden

Die medizinische Versorgung in unserer „westlichen“ Lebenswelt erreicht jedes Jahr weitere Entwicklungshöhepunkte und verbesserte Behandlungsmöglichkeiten. Ist vielleicht dies der Grund, weshalb weniger Eigenverantwortung der Menschen in Bezug auf einen gesundheitsorientierten Lebensstil übernommen wird? Weil ja eine „Reparaturmöglichkeit“ vorhanden ist?

Fakt ist, chronische Krankheiten wie Arthrose, Bluthochdruck, Osteoporose, Arteriosklerose, Adipositas, Diabetes uvm. werden immer häufiger und betrifft auch immer mehr jüngere Personen. 

Hier stellt sich natürlich die Frage, kann ich im Vorfeld schon etwas „dagegen“ tun (Präventionsansatz bzw. Ansatz der Gesundheitsförderung). Aber was mache ich, wenn ich schon in diesem schleichenden Erkrankungsprozess bin? 

Auch hier können je nach „Erkrankungsgrad“ unterschiedliche Interventionen (Trainings) sinnvoll und nutzbringend sein. 

Wir, in den Fitness & Gesundheit Dr. Rehmer Studios, haben uns genau für solche Themen spezialisiert. Es ist uns natürlich bewusst, dass in vielen Fällen die Einbindung des behandelnden Arztes oder Therapeuten wichtig und hilfreich ist. 

Anbei ein paar Infos für Sie, welche Möglichkeiten wir Ihnen bei den unterschiedlichen Krankheits- bzw. Beschwerdebildern anbieten können:

 

Training bei Beschwerden - ist das möglich?

Dr. Giselind Dohr bietet als aktive Sportlerin zweimal im Monat eine sportmedizinische Sprechstunden im Zentrum für Fitness & Gesundheit Dr. Rehmer in Finsterwald/Gmund an. 

Sportmedizinische Sprechstunde

 
 

Koronare Herzkrankheit

Bei der koronaren Herzkrankheit handelt es sich um eine Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße.

„Moderates Ausdauertraining trägt zum Erhalt der Gesundheit bei und verringert das Risiko an einer KHK zu erkranken um bis zu 35%.“

Prävention: Bei der Analyse verschiedener Untersuchungen stellte man fest, dass Aktive im Vergleich zu Inaktiven ein um bis zu 33% geringeres Risiko hatten an einer KHK zu erkranken.

(Bjarnason et al. in Prävention und Therapie durch Sport/ Band 4: Innere Medizin und Pädiatrie, 2016;S.172)

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Bluthochdruck

Der Blutdruck ist das Ergebnis aus dem Zusammenspiel von Herz und Gefäßen und unterliegt deutlichen Schwankungen. Laut WHO spricht man von Bluthochdruck wenn der systolische Druck von 140 mmHG und/oder der diastolische Druck von 90 mmHg kontinuierlich überschritten wird.

 

Zu hoher Blutdruck führt zu Gefäßschäden mit der möglichen Folge von koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall oder Nieren- und Augenschäden und stellt somit einen wichtigen Risikofaktor dar. Zu beachten ist, dass der Blutdruck kontinuierlich gemessen werden sollte, da sonst keine seriöse Aussage getroffen werden kann. Weiterhin ist zu berücksichtigen ob blutdrucksenkende Medikamente verwendet werden.

Blutdrucktabelle
Bluthochdruck - Ursachen und Risikofaktoren
Weniger Pfunde - weniger Blutdruck

Unvermeidbar

  • Alter

  • Geschlecht

  • Genetik

Vermeidbar

  • Falsche Ernährung

  • Übergewicht

  • Rauchen & Alkohol

  • Bewegungsmagel

  • Chronischer (Di-) Stress

Relatives Bluthochdruckrisiko in Abhängigkeit vom Körpergewicht: BMI (Kg/m²)

Bluthochdruck kann auf Dauer verschiedene Organe schädigen und lebensbedrohliche Folgen haben.

Am häufigsten betroffen sind dabei das Herz und Herzkranzgefäße, das Gehirn, die Augen und die Nieren.

Bluthochdruck - Was kann ich dagegen tun?

Je mehr Risiken zusammen kommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bluthochdruck auftritt – wie umgekehrt eine gesunde Lebensweise das Erkrankungsrisiko günstig beeinflussen kann.

 
Bluthochdruck Komplikationen

Osteoporose = Knochenschwund

Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des Skelettsystems mit Reduktion der Knochenmasse und Zerstörung der knöchernen Mikroarchitektur

  • Knochen verliert die Stabilität und Elastizität

  • Knochen werden anfälliger für Brüche

 

Verlauf am Anfang völlig symptomlos, wird in der Regel erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt  (Fraktur, Rundrücken, Größenverlust).

 

Frauen mehr als doppelt so häufig betroffen wie Männer, Manifestation in der zweiten Lebenshälfte.

 

Krankheitsfolgen sind erheblich:

  • Chronische Schmerzen

  • Behinderung

  • Verlust an Selbständigkeit

  • Pflegebedürftigkeit

Risikofaktoren / Ursachen

  •  Eintritt der Wechseljahre

  •  Kalzium- und/oder Vitamin D-Mangel

  •  Zu wenig Bewegung (fehlende Druck und Zugbelastungen)

  •  Übermäßiger Zigaretten-, Kaffee- und Alkoholkonsum

  •  Einnahme diverser Medikamente (z.B. Kortison)

  •  Genetische Faktoren

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Aus wissenschaftlichen Untersuchungen lässt sich ableiten, dass sich durch körperliches Training das Osteoporose bzw. Frakturrisiko reduzieren lässt.

(Kemmler et al. in Praxisbuch Sport in Prävention und Therapie, 2018, S. 236)

Rehabilitation & Prävention bei Osteoporose

  • Hohe Bedeutung eines kraftbetontem Trainings

  • Die Belastungen sollten vielseitig sein, mit hohen Kraftspitzen und vielseitigen Kraftwirkungen auf das Skelettsystem (Druck- und Scherkräfte)

Ziel körperlicher Aktivität ist es, durch Reizsetzung mittels Krafttraining die Bildung neuer Knochenzellen anzuregen und somit die Knochendichte zu erhöhen.

Unser Angebot:

Wir empfehlen u.a. die Kurse:

  • Gelenk Fit

  • Rücken Fit

  • Yoga

  • Functional Training

  • Mobility

  • Stretch & Relax

Bad Tölz  Holzkirchen  Gmund 

Nutzen Sie das Individualtraining wie:

  • eGym

  • Kraft-Gerätepark

  • Dr. Wolff Präventionspark

  • Dr. Wolff Core Stability

  • Functional Tower

  • Freihantelbereich

Bad Tölz  Holzkirchen  Gmund 

 

Training bei Arthrose

Arthrose ist eine irreversible, degenerative, nicht entzündliche Gelenkerkrankung. Diese Gelenkerkrankung entwickelt sich in der Regel aus einem Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit eines Gelenkes.​

 

Durch eine fortschreitende strukturelle Schädigung der Gelenkarchitektur kommt es zur fortschreitenden Abnutzung bis hin zur völligen Zerstörung des Gelenkknorpels und / oder des Gelenkes und zu einem Verlust der Funktion. Die Erkrankung verläuft in Stadien, wobei Symptome wie Schmerz und Bewegungseinschränkung variieren können. Es gibt keine Heilung, sondern nur eine Linderung der Symptome und eine eventuelle Verzögerung des Fortscheitens der Erkrankung.

Schweregrade der Arthrose
Schweregrade der Arthrose

Bei bereits bestehender Arthrose gibt es mehrere Möglichkeiten

 

Bei Grad 1 (Knorpelerweichung):

 

Ziel körperlicher Aktivität ist die Kräftigung der gelenkumgebenden Muskulatur, um dadurch den Druck auf die Gelenke zu verringern. Wichtig ist der Wechsel zwischen Be- und Entlastung, um hierdurch den Knorpel optimal zu versorgen.

Ziel:

  • Verbesserung der Flexibilität der Muskulatur bzw. Erhalt der Beweglichkeit durch Beweglichkeitstraining

  • Verbesserung der neuromuskulären Qualität durch Propriozeption / inter- und intramuskuläre Koordination

  • Beseitigung des Kraftdefizites und der Muskelatrophie (auch im Seitenvergleich) durch Muskelaufbautraining

  • Verbesserung des Muskelstoffwechsels und der Gelenkversorgung – durch Kraftausdauertraining

  • Beseitigung muskulärer Dysbalancen durch Mobilitäts- Beweglichkeits- und funktionelles Training

Bei Untersuchungen, in den die Wirkung der Aktivität auf den Gelenkschmerz erforscht wurde, konnte festgestellt werden, dass körperliche Aktivität im Sinne einer Kräftigungstherapie bei Arthrose hilft, die Beschwerden zu verringern.

(Cassel et al. in Praxisbuch Sport in Prävention und Therapie, 2018, S.251)

 

Diabetes Mellitus

Dies ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Ursache kann eine gestörte Insulinsekretion und/ oder gestörte Insulinwirkung sein, d.h., dass die Zellen nicht mehr auf Insulin reagieren. Dies führt zu einer Schädigung der Gefäße, weshalb Diabetes Mellitus zu einer koronaren Herzkrankheit führen kann.

Man unterscheidet zwischen Typ-2 (Insulinresistenz mit Phasen unterschiedlicher Insulinverfügbarkeit) und Typ-1 (absoluter Insulinmangel aufgrund der Zerstörung der Beta-Zellen des Pankreas) Diabetes.

Ziel:

Durch ein kombiniertes Kraftausdauer-Training wird der Stoffwechsel angeregt und die vollen Glykogenspeicher geleert. Des Weiteren wird die Insulinempfindlichkeit der Zellen verbessert. Regelmäßiges Training ist wichtig, um den Blutzuckerlangzeitwert zu senken.

Sport (kombiniertes Kraftausdauertraining) ist ein effektives und wirksames Therapeutikum zur Glukosekontrolle bei Diabetespatienten.

(Moreen et al. in Prävention und Therapie durch Sport/ Band 4: Innere Medizin und Pädiatrie, 2016;S.111)

 

Lungenerkrankungen

Asthma bronchiale ist eine chronisch, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Typische Asthmatische Beschwerden sind ein Engegefühl in der Brust, Luftnot, Kurzatmigkeit und Husten.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist gekennzeichnet durch entzündete dauerhaft verengte Atemwege. Ursache hierfür ist in den meisten Fällen das Rauchen.

Ziel:

Durch ein Ausdauer- und moderates Kraftausdauer-Training ist es möglich die Atemnot zu lindern und damit die Lebensqualität zu verbessern. Empfohlen wird  3 mal pro Woche zu trainieren mit einem zeitlichen Umfang von 20-60 Minuten. Der Einstieg sollte langsam erfolgen, um z.B. ein „Belastungsasthma“ zu vermeiden.

In der Untersuchung mehrerer Studien wurde festgestellt, dass Yoga, sowie ein moderates Kraftausdauertraining ein verbessertes Wohlbefinden mit sich brachten und die Symptome gelindert werden konnten.

(Rembert et al. in Prävention und Therapie durch Sport/ Band 4: Innere Medizin und Pädiatrie, 2016; S.288-291)

Empfohlen wird laut der aktuellen Leitlinie von Spruit et al. eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining.

(Spruit et al. in American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 2013;188:e13-e64)

 

Rückenprobleme

Schmerzen im Rücken zählen zu den häufigsten Schmerzarten überhaupt. In vielen Fällen handelt es sich um unspezifische Beschwerden, d.h., es ist keine Ursache feststellbar. Diese verschwinden nach kurzer Zeit aber auch wieder. Spezifische Schmerzen haben einen bestimmten Auslöser wie Muskelverspannungen, Bandscheibenvorfälle, ISG-Syndrom oder eine Wirbelblockade.

 

Durch Sport, insbesondere Krafttraining, lassen sich Rückenbeschwerden meist in den Griff kriegen. Verspannungen können durch moderate Belastungen gelöst und Fehlhaltungen verbessert werden. Durch den Aufbau von Muskulatur werden die Gelenke entlastet und die Wirbelsäule gewinnt an Stabilität.

Krafttraining und Rückengesundheit
  • Krafttraining kräftigt die wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur

  • Krafttraining schützt vor einer Anschwächung der wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur

  • Krafttraining fördert die Stabilität der Wirbelsäule

  • Krafttraining fördert die Mobilität der Wirbelsäule

  • Krafttraining schützt vor Bandscheiben- und Wirbelsäulendegeneration

  • Krafttraining fördert und schützt die Wirbelsäulenfunktionalität bis ins hohe Alter

 

Sarkopenie

Hierunter versteht man einen übermäßigen Verlust an Muskelmasse im Alter und damit auch die Reduktion der Muskelkraft. Die Muskulatur ist in einem solchen Fall oft kleiner, schwächer und leidet schneller an Ermüdung. Durch die Verschlechterung der Muskelfunktion kommt es oft zu Gangunsicherheiten und dadurch zu erhöhter Sturzgefahr.

Je inaktiver der Lebensstil ist, desto schneller schreitet die Sarkopenie voran. Durch regelmäßiges Krafttraining kann dieser Erkrankung entgegengewirkt werden. Je nach individuellen Möglichkeiten, ist ein Krafttraining auch bis ins hohe Alter empfehlenswert. Neben dem Aufbau von Muskelmasse und -kraft, fördert das Training auch die Anzahl sozialer Kontakte und damit die Gesamtaktivität.

 

Depressionen / Burn-Out

Bei einer Depression handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die sich in Form von gedrückter Stimmung, Hemmung von Antrieb und Denken sowie Interessensverlust äußern kann.

Durch Sport wird die Endorphin Ausschüttung angeregt. Dieses Hormon, in der Populärwissenschaft auch als Glückshormon bezeichnet, versetzt uns in einen rauschhaften Zustand, damit wir Schmerzen nicht wahrnehmen, die durch die Reizung verschiedener Nerven entstehen.

(Glücklich durch Bewegung; 07/2014; Link (Aufruf: 07.Mai 2019)

Laut Prof. Dr. Schneider, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Aachen ist Sport und körperliche Aktivität neben der medikamentösen und psychotherapeutischen Therapie ein Aspekt in der Behandlung von Depressionen.

(Hutterer, C.: Der Depression davonlaufen? Die Bedeutung von Sport in der Therapie (Mai 2017)  Link (Aufruf: 07.Mai 2019)

 

Übergewicht

In der westlichen Welt ist Übergewicht ein wachsendes Gesundheitsproblem. Mehr als die Hälfte der in Deutschland lebenden Bevölkerung ist übergewichtig. Bringt man 110% des Sollgewichts auf die Waage, so zählt man als Übergewichtige Person. Des Weiteren ist Übergewicht die Vorstufe zur Fettleibigkeit (Adipositas) und ist somit ein Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf bzw. Stoffwechselerkrankungen.

Um das Gewicht zu verringern, ist es sinnvoll, neben einer Reduktionskost ein Kraft- und Ausdauertraining zu integrieren, um den Energieverbrauch zu erhöhen. Durch Bildung neuer Muskulatur wird automatisch auch der Grundumsatz, d.h., der Energieverbrauch in Ruhe erhöht.

Vorteile einer Sport begleitenden Herangehensweise im Vergleich zu einer reinen Reduktionskost:

  • Verringertes Körperfett

  • Geringfügiger Verlust der Muskelmasse

  • Es kommt zu einem Kraftzuwachs

  • Erhöhte Leistungsfähigkeit

  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems

Nach 6 Monaten Kraftausdauer Training plus Reduktionskost ließ sich das Körpergewicht um bis zu 13,6 kg reduzieren.

(Wirth, A. in Prävention und Therapie durch Sport/ Band 4: Innere Medizin und Pädiatrie, 2016; S.13)

 

Immunsystem

Das Immunsystem hat die Aufgabe den Körper vor Krankheiten zu schützen.

  • Entweder von „Eindringlingen / Krankheitserregern“ von AUSSEN (Bakterien, Viren, Parasiten)

  • Oder Krankmachenden Zellen von INNEN (Tumorzellen)

Das Immunsystem stärken durch

 

  • Moderates Ausdauertraining

  • Vitaminreiche Ernährung (besonders Vitamin C und Zink, am besten aus frischem Obst und Gemüse)

  • Ausreichend Schlaf

  • Bewegung an der frischen Luft

  • Warm-Kalt-Anwendungen

  • Stressreduktionsfähigkeit verbessern

Grafik Immunsystem
 

Krebs

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